Besuch der Schalke Arena und Kapelle

Am vergangenen Samstag fanden sich 31 Walstedder und Drensteinfurter Firmanden auf  Schalke ein. Empfangen wurden sie dabei von Pastor Rücker, der dort als Seelsorger tätig ist.

Er führte die jungen Leute durch das Stadion. Angefangen vom VIP- Bereich über die Kabinen der Profis ging es durch den Spielertunnel in die Arena. Zuletzt zeigte er die Kapelle, die gleichzeitig mit der neuen Arena vor 15 Jahren  in den Bau integriert wurde. Wer allerdings auch in der Kapelle die Farbe Blau erwartet, wurde enttäuscht. Bewusst habe man sich farblich abgehoben. In schlichten weißen und schwarzen Farben und mit abstrakten bewegten Bildern, ist ein interessanter Raum entstanden. „Wenn man in die Kapelle geht, muss man durch das Kreuz gehen“, erklärte der katholische Priester. „An zwei Orten werden hier Entscheidungen getroffen: auf dem Spielfeld und am Altar, d.h. in der Kapelle“ fügte Rücker hinzu.  Architektonisch wurde dieser Gedanke umgesetzt, in dem die Mittellinie auf dem Spielfeld fortgeführt wurde. Auf dieser Linie liegt der Spielertunnel, befindet sich der Eingang der Kapelle mit dem geteilten Kreuz. Von dort schaut man geradewegs auf den schlichten Altar. Das nahmen auch die Jugendlichen wahr, die den Ausführungen des Priesters interessiert folgten.  
Am Ende feierten die Firmanden zusammen mit den KatechetInnen eine Andacht in der Kapelle bevor sie am Nachtmittag nach einer Stärkung im „Schalker“, einer Kneipe auf dem Sportgelände, den Rückweg antraten. „Das war cool“, resümierte kurz und bündig einer der Jugendlichen „auch wenn man kein Schalke-Fan ist“.