Kapelle St.Georg Drensteinfurt - Ameke

St Georg Ameke HB wIm südlichen Teil unserer Gemeinde, nahe der Landstraße von Walstedde nach Herbern, liegt der Ort Ameke. Im Kern befindet sich die Kapelle St. Georg, von einem historischen Häuserring umgeben.

Die Kapelle geht auf eine mittelalterliche Stiftung zurück. Trotz belegter Bauunterhaltungsmaßnahmen war das Gebäude gegen Ende des 18. Jahrhunderts so baufällig, dass es niedergelegt werden musste. Zwischen 1799 und 1801 entstand auf den alten Grundmauern, weitgehend mit altem Baumaterial, ein Neubau in Form einer schlichten Saalkirche mit Walmdach und Dachreiter. Ende der 1890er Jahre wurden in Ziegelbauweise ein Chor und ein Turm mit Sakristeiraum ergänzt. Bei den Bauarbeiten wurden zwei historische Grablegen, die sich innerhalb des Chors des Vorgängerbaus befunden hatten, angeschnitten. An der fensterlosen Ostseite des Chors befindet sich in einer Nische eine Sandsteinstatue des hl. Joseph. Das schmiedeeiserne Kreuz auf dem Dach des Chors geht auf den Vorgängerbau zurück.

Durch zwei Eingänge ist das außen weiß verputzte Langhaus zu betreten; im Westen liegt der Haupteingang im Norden gibt es eine weitere Eingangstür mit profiliertem Gewände. Darüber befindet sich ein Holzkreuz mit Korpus. Das Innere der Kapelle, die heute etwa 100 Bankplätze bietet, ist schlicht gehalten. Eine Holzskulptur des hl. Georg im Kampf mit dem Drachen steht im nordöstlichen Teil des Langhauses. Die Fenster des Langhauses, 1927 eingebaut, zeigen den Kapellenpatron St. Georg, die hl. Maria, den hl. Joseph sowie den Patron der Bauern, St. Isidor.