St. Pankratius Drensteinfurt - Rinkerode

st pankratius 600x450Die heutige Pfarrkirche wurde in den Jahren 1721 – 1724 von Gottfried Laurenz Pictorius erbaut, weil die alte Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Von diesem Architekten wurden damals u.a. auch das Herrenhaus auf Haus Borg, das Schloss und die Dorfkirche in Nordkirchen und mehrere Adelshöfe in Münster errichtet.

Im Innern der Kirche zieht der barocke Hochaltar mit den beiden Altarbildern die Blicke auf sich. Dargestellt sind die Himmelfahrt Christi und die Mutter Gottes. Der Hochaltar ist dem hl. Josef und dem hl. Pankratius gewidmet, deren Statuen links und rechts vom Altarbild zu sehen sind.

Äußerlich ergänzen sich in Rinkerode die dunkelroten Klinker der neueren Backsteinhäuser des Dorfes und der barocken Saalkirche. Beim Turm auf der Westseite der Kirche bildet der gelbe Sandstein das kontrastierende Element zum Ziegelrot der Wände. Die Orgel wurde 1883 vom Orgelbauermeister Friedrich Fleiter aus Münster erbaut und in 2008 für 20.600,00 € restauriert.

An den Außenwänden sowie im Innern der Kirche und an einer Mauer zum heutigen Pfarrzentrum findet man mehrere Chronogramme, die über die Baugeschichte und die Anliegen der Erbauer Zeugnis geben. Die Sonnenuhren schmücken Turm und Langhaus. Die lateinische Beschriftung und Ausgestaltung der Sonnenuhren und des Triumphbogens in der Kirche sind durchdacht. In jedem der Chronogramme ergeben die herausgehobenen römischen Zahlenbuchstaben die Jahreszahl 1722.

Weitere Hinweise über die Geschichte der Pfarrgemeinde und der Pfarrkirche enthält eine Festschrift, die zum Anlass der 250-Jahrfeier der Pfarrkirche im Jahre 1974 zusammengestellt wurde. Sie ist im Pfarrbüro noch erhältlich.