Das Bußsakrament

ist die Feier der Versöhnung, es heilt die Wunden der Seele.

In der Beichte, wie das Bußsakrament auch genannt wird, wendet sich der Christ an Gott und bittet ihn um Vergebung seiner Sünden.

Dazu prüft er sein Gewissen, erweckt in seinem Herzen Reue und spricht vor einem Priester seine Sünden aus.

Der Priester sagt dem Beichtenden dann die Liebe Gottes zu und spricht:

„Gott, der allmächtige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und uns den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von all deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Mit einem Akt der Buße wird die Beichte abgeschlossen, das kann ein Gebet sein oder eine gute Tat.

Die Beichte kann anonym im Beichtstuhl sein.

Viele bevorzugen ein Beichtgespräch, dazu kann jeder Priester direkt angesprochen werden.