Die Priesterweihe

Die Kirche lebt von den Menschen, die sich von Gottes Geist anregen lassen.

Jeder Getaufte hat seinen Platz und seine Aufgabe.

Manche jungen Christen spüren, dass sie von Gott gerufen werden, sich ganz in der Kirche zu engagieren.

Dann ist es wichtig, mit jemandem zu sprechen, der in dem Bereich Erfahrung hat: etwa mit einem Priester, einer Pastoralreferentin oder einem Ordenschristen.

Auch die Diözesanstelle Berufe der Kirche bietet sich an (www.berufe-der-kirche-muenster.de).

Einige Gemeindemitglieder sind in der Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufe.

An jedem Donnerstag vor dem ersten Freitag im Monat ist von 18:15 – 18:45 Uhr eine eucharistische Anbetung, die diesem Anliegen gewidmet.

Das Weihesakrament hat drei Stufen:

  • Diakon-,
  • Priester-
  • und Bischofsweihe.

Die Priesterweihe wird im Dom zu Münster am Pfingstsonntag vom Bischof gespendet.

Dabei legt er den Weihekandidaten schweigend die Hände auf den Kopf und betet anschließend das lange Weihegebet.

Danach zieht der Neupriester das Messgewand an und der Bischof salbt seine Hände mit Chrisamöl.

Einige Tage nach der Weihe feiert der Neupriester in seiner Heimatgemeinde die Primiz, das ist eine feierliche Messe mit anschließendem Einzelsegen für alle.

Dann wird er in einer Pfarrgemeinde des Bistums Münster Kaplan und nach einigen Jahren Pfarrer.

Als Mitarbeiter des Bischofs leitet er die Gemeinde, verkündet das Evangelium und spendet die Sakramente.