1.
Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht in der Grundschule/Leitung: Barbara Bader, Bischöfliches Generalvikariat,, Hauptabteilung Schule und Erziehung, Abteilung Religionspädagogik
Zum Schuljahresbeginn 2018/19 können Grundschulen der Sekundarstufe auf Antrag erstmals konfessionell-kooperativen Religionsunterricht innerhalb des Gebietes der beteiligten Landeskirchen und (Erz-)Bistümer einrichten. Rechtlich ist konfessionell-kooperativer Religionsunterricht eine Organisationsform des konfessionellen Religionsunterrichts im Sinne des Grundgesetzes (Art.7.3.).
Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht einer Schule setzt eine Vereinbarung zwischen der örtlich zuständigen evangelischen Landeskirche und dem örtlich zuständigen Bistum voraus.
Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht ist kein neues Unterrichtsfach.
Inhaltlich orientiert sich konfessionell-kooperativer Religionsunterricht an dem Grundsatz „Gemeinsamkeiten stärken –Unterschieden gerecht werden“.
Dazu sind die weiterhin geltenden evangelischen und katholischen Lehrpläne/ Kernlehrpläne aufeinander zu beziehen und in entsprechende Unterrichtsplanungen zu übersetzen. Hierzu wird es Unterstützungsangebote geben.
Organisatorisch ist konfessionell-kooperativer Religionsunterricht für evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler, an dem auf Antrag auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionen und Glaubensrichtungen teilnehmen können. Er ist mit einem verpflichtenden Fachlehrerwechsel verbunden, der gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler beide konfessionellen Perspektiven im Laufe des Unterrichts authentisch kennenlernen und sich damit auseinandersetzen können.
Der Religionsunterricht kann an einer Schule konfessionell-koopreativ eingerichtet werden, an der Religionsunterricht beider Konfessionen eingerichtet ist und von mindestens einer Fachlehrkraft für evangelische und katholische Religionslehre erteilt wird.
Ein entsprechender Antrag muss an die zuständige Bezirksregierung gestellt werden.
2.
Tod und Trauer bei Kindern/ Leitung Birgit Wältring, Diplom Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin und Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Trauer im Hospiz „haus hannah“, Emsdetten.
Dieser Teil befasste sich mit dem Thema Trauerbegleitung von Kindern. Auf was gilt es zu achten, was brauchen Kinder, was brauchen Lehrkräfte in solchen herausfordernden Situationen. An ganz konkreten Beispielen führte Frau Wältring in die Arbeit ein und stand für Nachfragen zur Verfügung.

Mechthild Döbbe