So gestalteten die Paare beispielsweise mit unterschiedlichsten Materialien ihren Lebensweg als Paar. In einem Bild stellten die Paare ihre jeweilige Geschichte mit kreativen Symbolen für glückliche Ereignisse und Meilensteine, aber auch für die Herausforderungen und schwierige Phasen die, die Beziehung ausmachen, dar. In einer anschließenden kleinen Vernissage stellten die „Künstler“ den anderen Paaren ihre Geschichten vor, die so Einblick in ganz individuelle Biographien und Ausdrucksweisen der Paare erhielten. Aber auch die eigene Geschichte einmal als das vielfältiges Bild vor sich zu sehen, war eine interessante Erfahrung. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die Paare während eines Spaziergangs bei bestem Wetter in den Austausch zu zweit kommen. Ausgehend von der Emmausgeschichte luden einige Impulsfragen dazu sein, sich über Gewohnheiten, Wahrnehmungen und Rollen in der eigenen Beziehung auszutauschen. 

Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Gottesdienst, den Pfarrer em. Funke mit der Gruppe feierte. Neben der Segnung der Paare konnten sich die Partner gegenseitig einen Gruß schreiben, der diese in den nächsten Tagen im Briefkasten überraschen wird, und so die Erinnerung an diesen Tag weckt und vielleicht einige Impulse erneut in den Alltag holt. 

Gerade die unterschiedlichen kreativen Methoden, inhaltlichen Impulse und der Austausch mit den anderen Paaren wurden als Bereicherung für das eigene Zusammenleben als Paar empfunden. So tat es gut, sich diese Zeit bewusst zu zweit zu nehmen und sich sowohl der eigenen Geschichte als Paar zu vergewissern und als auch neue Impulse zu gewinnen.