An einer Unterführung der Bundesstraße überlegten sie, ob sie auch Situationen kennen, in denen sie auf „das Licht im Tunnel“ hoffen, das ihnen eine bessere Zukunft schenkt. Untermalt mit O-Tönen aus der jüngeren Weltgeschichte bis hin den Rufen der „Friday-for–future-Demonstrationen“ wurde sehr bald deutlich, dass der Weg in die Freiheit sowohl für die Israeliten als auch für uns Menschen heute von einer Sehnsucht angetrieben wird, die mutig umgesetzt werden muss.

In der Nähe einer Hofstelle erwartete die Jugendlichen ein Lagerfeuer. Der Gott „Ich - bin - da“ offenbarte sich dem Propheten Mose im Feuer in der Geschichte. Im Glauben an diesen Gott gelang den Isareliten die Befreiung aus der Sklaverei. Wie soll Gott für die Jugendlichen heute da sein? An wen wollen sie glauben? Das waren Fragen, die sich beim Blick in das Feuer anschlossen. An einer schmalen Wegstrecke waren die Jugendlichen eingeladen eine Wegstrecke allein zu gehen verbunden mit der Aufforderung, über eines der 10 Gebote nachzudenken, die in der Geschichte Gott dem Volk Israel schenkt, damit das Leben in Freiheit auch miteinander gelingt. Für viele Jugendliche war dies das stärkste Erlebnis. Beim Rinkeroder Pfadfinderplatz sammelten sich wieder alle Jugendlichen. Es erwartete sie schöne Musik, ein Rastplatz. Doch ähnlich wie die Israeliten damals, galt es sich nicht ablenken zu lassen, sondern weiterzugehen auf ein Ziel hin. Auf einem QR Code entdeckten sie die Aufforderung : Konzentrier dich, geh weiter!
Mit etwas Verspätung erreichten alle die Rinkeroder Kirche gegen 22.15 Uhr. Dort feierten alle zusammen eine Eucharistiefeier mit Pastor Schlummer. Tatsächlich meinten einigen „Hier war ich noch nie!“