Das Auto kam natürlich mit einer Fähre früher auf die Insel, die anderen mussten am Anleger warten. Dafür konnten die Insassen des Autos schon auspacken, den Kaffeetisch decken und sich etwas einrichten. Und weil wir so früh da waren, konnten wir schon früher als geplant unsere Räder mieten und schon mal ein wenig von der Insel sehen. Am Strand machten wir die erste Einheit 2-Minutes-Beach-Clean, die von jetzt an jeden Tag einmal gemacht werden sollte, sobald man an den Strand ging. Abends starteten wir zu ersten inhaltlichen Einheit – eine Firmkerze musste her! Die Mädels gestalteten Fußabdrücke aus Wachs mit ihren Namen. Mit dem Abendlob klang der Abend aus, gut erholt sollte es in den Sonntag gehen. Am Sonntagmorgen wurde die Firmkerze noch vervollständigt. Vorher gab es ein Morgenlob – ein schönes Ritual um jeden Tag zu starten. Abends gibt es, um den Tag zu reflektieren und ausklingen zu lassen, natürlich auch ein Abendlob.  Die Mädels haben am Sonntag den Wortgottesdienst mitgestaltet – Lieder aus dem Cantate herausgesucht, Fürbitten, Lesungen übernommen. Nach den Vorbereitungen ging es zum Strand, wo wir mitten in auf einer Düne Wortgottesdienst feierten. Nachmittags „spielten“ die Mädels das Spiel der Magier – 15 berühmte Magier des 21. Jahrhunderts stellten sich vor und die Mädels sollten für sich die Magier benennen, die für sie die interessantesten Eigenschaften und die für sie nutzlosesten Eigenschaften haben. Dies wurde in großer Runde dann vorgestellt und ausdiskutiert. Gemütlich klang der Abend bei einem schönen Film aus. Am Montag ging es nach dem Morgenlob mit der Einheit zu „Bilder Gottes“ direkt weiter, nach einem späten Mittagessen ging es auf die Räder und nach Nes und Umgebung.

Kalt, Gegenwind und Wind in den Haaren, ein Stopp am Strand zur 2-Minutes-Beach-Clean und um Gottes Spuren in meinem Leben anhand von Fußspuren festzulegen, abends ein Spiel. Der Dienstag führte uns nach der Einheit zu Gottes Sohn (hier wurden die 29 Namen Jesu vorgestellt und das Jesu-ABC erarbeitet) bei schönem Wetter mit den Rädern durch die Dünen zum Leuchtturm nach Hollum. Treppenstufen wurden erklommen und tolle Bilder aus der Höhe geschossen. Ein weiteres Highlight war natürlich die Vorführung des Ameländer Rettungsbootes am Strand von Hollum. Zurück ging es am Deich, ganz schnell bei tollem Rückenwind. Wir hatten immer den Sonnenuntergang im Rücken. Erschöpft ging es nach einem späten Abendbrot noch fix duschen und dann war auch schnell Ruhe und alle schliefen den Schlaf der Gerechten. Der Mittwoch stand nach dem Morgenlob ganz im Zeichen  des heiligen Geistes, hierzu wurde das Pfingsereignis aus zwei unterschiedlichen Perspektiven als Rollenspiel erarbeitet. Nach einem späten Mittagessen ging es auf zu einer Retro-Schnitzeljagd, bei der man noch viel über die Insel erfahren konnte. Gestärkt mit frischen Waffeln wurde noch thematisch zum heiligen Geist gearbeitet. Das Abendlob beteten wir am stockdusteren Strand. Der Donnerstag brachte das Thema „Schöpfung“, das mit der Rede von Häuptling Seattle, dem Astro-Alex, einer persönlichen To-Do-Liste und einem Besuch im Naturkundezentrum Nes und der Besprechung der Karikatur „Klimawandel“ sehr schön erarbeitet werden konnte. Der Freitag stand im Zeichen der Versöhnung, im Laufe des Tages wurden diese sehr intensiv erarbeitet. Die Zeichen der Firmung und der Gottesdienstablauf bildeten den zweiten Themenimpuls. Am späten Nachmittag mussten dann allerdings schon die Zelte hier fast abgebrochen werden, da am Samstag nach dem Frühstück die Häuser geräumt werden mussten. Um 13 Uhr fuhren die Autos auf die Fähre, zurück ging es nach Hause. Leider.