die Gelegenheit, dem sehbehinderten Guide Fragen zu stellen, die er geduldig und offen beantwortete.


Anschließend bekamen die Firmanden die Möglichkeit, ihre eigenen Wege in Hamburg zu erkunden. Sie erhielten die Aufgabe, zu schauen, an welchen Plätzen der Hansestadt Gott anzutreffen ist oder wo es an göttlicher Güte fehlen könnte.
Zum gemeinsamen Abendessen trafen sie sich wieder mit den Katecheten im ökumenischen Zentrum „Elbfair“, wo auf den Tag zurückgeschaut und die erarbeiteten Ergebnisse ausgetauscht wurden. Im Kirchenraum der Einrichtung fand der Tag einen Abschluss, indem jeder die Gelegenheit bekam zu sagen, was ihn gerade bewege oder wofür man danken wolle.
Am Sonntagmorgen machten sich die jungen Christen nach einem guten Frühstück Gedanken zu Werten, die in ihrem Leben wichtig sind. Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Respekt waren für die Jugendlichen von besonderer Bedeutung. Des Weiteren überlegten sie, wie ihr Leben zukünftig aussehen könnte, wobei nur wenige zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Vorstellungen haben, wo es für sie einmal hingehen soll.
Anschließend brachen alle zum Gottesdienst im „kleinen Michel“, dem katholischen Pendant zur berühmten evangelischen Kirche, auf. Dort erlebten die Jugendlichen einen in vielerlei Hinsicht besonderen Gottesdienst. Zunächst wurden alle anwesenden Gruppen begrüßt. Auch die Firmgruppe aus Drensteinfurt fand besondere Erwähnung. Der örtliche Pfarrer nahm zwei Kinder durch Sakrament der Taufe in die christliche Gemeinde auf. Pastor Wilm Sanders feierte sein 60-jähriges Priesterjubiläum und gab den besonderen Segen des Papstes, den er kurz zuvor in Rom erhalten hatte, an die Gläubigen weiter. Es war ein schöner Abschluss des offiziellen Teils der Firmfahrt.

Nach einer kleinen Stärkung trat die Gruppe die Rückreise an. Sie trafen am späten Nachmittag wieder in Drensteinfurt ein.