Ähnlichem über sich ergehen lassen, denn bei dem Gefängnis handelt es sich um eine Hochsicherheitseinrichtung für Intensiv- und Schwerstraftäter. Nachdem sie herzlich in der Gefängniskapelle begrüßt wurden, teilten sich die Firmanden in Kleingruppen auf und setzten sich mit jeweils zwei Insassen an einen Tisch. Bei Plätzchen und Kaffee wurde beinahe zwei Stunden miteinander geredet. Die Themen waren dabei vielfältig. Natürlich stellten die jungen Christen fragen zu der kriminellen Vergangeneheit ihrer Gesprächspartner oder dem Alltag im Gefängnis. Doch auch über gewohnte Themen wie Serien, Musik oder berufliche Zukunftspläne tauschte man sich aus. Am Nachmittag fuhren die Drensteinfurter dann gen Heimat zusammen mit ihren Katecheten Barbara Buschhoff, Edgar Kuhlmann und Martin Niesmann, wo sie abends wohlbehalten, aber nachdenklich ankamen.